Nibelungenstadt Worms



In Worms, der alten Hauptstadt der Nibelungen, ist Geschichte hautnah und allgegenwärtig. Neben dem imposanten Dom St. Peter, dem Wahrzeichen der Stadt, trifft man auf historische Denkmäler, Zeugnisse verschiedener Kulturen und beeindruckende Bauten der Neuzeit, wie das multimediale Nibelungenmuseum. Worms besitzt ein außerordentlich hohes Alter, denn das heutige Stadtgebiet ist seit mehr als 7000 Jahren besiedelt. Eine lange Zeit, in der die Stadt zum historischen und lebendigen Mittelpunkt des Wonnegaus wurde.

Der Dom St. Peter gehört gemeinsam mit den Domen in Mainz und Speyer zu den großartigsten Schöpfungen romanischer Kirchenbaukunst. Er wurde von 1130 bis 1181 erbaut, seine Ursprünge reichen jedoch in die frühchristliche Epoche spätrömischer Zeit zurück.
Auf dem höchsten Punkt der Wormser Innenstadt gelegen, ist der Dom das bedeutendste Bauwerk der Wormser Romanik und eng mit dem Namen Bischof Burchards und der Blütezeit der Wormser Stadtgeschichte während des 12. und 13. Jahrhunderts verbunden.

Große Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem Dom standen, waren unter anderem die Papstwahl (Leo IX.) im Jahr 1048, das Wormser Konkordat im Jahr 1122, mit dem der Investiturstreit beendet wurde und der Reichstag zu Worms (1521).

 

Worms ist untrennbar mit dem Nibelungenlied verbunden, das Helden-Epos um Siegfried, Kriemhild und Hagen war immer präsenter Teil der Stadtgeschichte, nicht nur in der Vergangenheit. Fulminante Erfolge feiern die Nibelungen-Festspiele am Originalschauplatz der Nibelungensage unter freiem Himmel vor dem Wormser Dom, seit 2015 unter der Leitung des Intendanten Nico Hofmann.


Unweit des romanischen Doms St. Peter, der als kleinster der drei „Kaiserdome“ am Rhein gilt, zeugen der älteste jüdische Friedhof Europas, der „Heilige Sand“ mit erhaltenen Grabsteinen aus dem 11. Jahrhundert und das ehemalige jüdische Viertel vom reichen kulturellen Erbe der Stadt. Die erste überlieferte Synagoge wurde im Jahre 1034 erbaut, hier studierte um 1060 einer der bedeutendsten Gelehrten  des abendländischen Judentums, Rabbi Salomon ben Isaak aus Troyes (Frankreich), genannt Raschi.

Gemeinsam mit den jüdischen Gemeinden und dem Land Rheinland-Pfalz verfolgen die SchUM-Städte Worms, Mainz und Speyer die Anerkennung als UNESCO-Welterbe.

Die einst von Kelten gegründete Stadt war im Mittelalter Schauplatz von zahlreichen Reichs- und Hoftagen. Hier stritten sich Königinnen, heirateten Kaiser und wurden Thesen verteidigt. Im Jahr 1521 ließ Karl V Martin Luther nach Worms zum Reichstag laden, um seine kritischen Schriften zu widerrufen. Doch Kirchenbann und Reichsacht konnten den Siegeszug der Reformation nicht aufhalten und die lutherische Lehre setzte sich auch in Worms immer stärker durch. Mit dem Lutherdenkmal als größtem Reformationsdenkmal der Welt, würdigte der Baumeister Ernst Rietschel 1860 die von Deutschland ausgehende Reformationsbewegung. 

Infos:

Tourist Information Worms

Neumarkt 14

67547 Worms

Tel  +49 (0) 6241 853 7206

Fax +49 (0) 6241 853 7399

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